Wir haben ein tolles Bild von unserem Smiley (Gruppe 6) bekommen. Er lebt jetzt mit zwei Mädels in einer wunderbaren kleinen WG.
Ist das nicht eine tolle Grinsebacke?
Keep smiling :)
Sonntag, 24. August 2014
Montag, 18. August 2014
Momo
Wenn wir Tiere zur Vermittlung aufnehmen, die sich dann als todkrank und damit unvermittelbar herausstellen, ist das für alle Beteiligten besonders schwer. Unsere Aufgabe ist es, für heimatlose Tiere ein neues schönes Zuhause zu finden. Wir wollen Tiere (und Menschen) glücklich machen und wenn wir den letzten Schritt der Vermittlung nicht gehen können, ist alles irgendwie unfertig. Aber solche Dinge gehören leider dazu. Immer wieder.
Tiere werden zur Vermittlung aufgenommen, und es stellt sich heraus, dass eben diese Vermittlung nicht mehr möglich ist, weil sie todkrank sind. Die Pflegestelle wird dann zur Endstelle und umsorgt die Nasen und gibt ihnen in ihrer verbleibenden Zeit noch das glückliche Leben, was sie eigentlich noch viel länger und eigentlich bei jemand anderem hätten haben sollen.
Momo wurde Mitte Juli von einer Frau und ihrer Tochter auf der Straße aufgelesen. Sie war zutraulich und ließ sich einfach nehmen. Die tierlieben Menschen haben selbst keine Tiere und wussten zunächst auch garnicht so recht, was sie da genau gefunden haben. "Farbi" wurde sie von der Tochter getauft, nachdem das geklärt war. Die Mutter hat dann den Weg zur Ratten-Nothilfe gefunden und wir haben uns die Maus angeschaut. Sie war sehr dünn und hatte eine schwere Atemwegsinfektion. Schnell wurde sie von einer Pflegestelle aufgenommen ("Momo" genannt) und tierärztlich versorgt. Neben der Infektion hatte sie noch einen Abszess und einen ausgeschlagenen Schneidezahn, weshalb der gegenüberliegende Zahn länger wachsen konnte und sie beim Essen behindert hat. Und sie hatte blutigen Urin.
Ein Ultraschall wurde durchgeführt, der auf einen Tumor im Urogenitaltrakt hindeutet. Eine OP birgt in ihren speziellen Fall ein sehr hohes Risiko und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr so geholfen werden kann ist äußerst gering. Wir haben lange diskutiert und uns gegen eine Operation entschieden und denken, dass das in Momos Sinne ist.
Momo darf ihr restliches Leben in der Pflegestelle verbringen und sie versuchen es ihr so schön wie möglich zu machen. Sie bekommt eine umfassende Schmerztherapie und die kleine Nase blüht seitdem richtig auf. Sie frisst sehr gut, hat viel Freude am Auslauf und genießt ihre Kuscheleinheiten. Der Abszess ist mittlerweile gut verheilt, die Atemgeräusche sind so gut wie weg und die Zähne wachsen wieder normal.
Wir hoffen sehr, dass Momo noch eine lange wunderbare Zeit hat!
Tiere werden zur Vermittlung aufgenommen, und es stellt sich heraus, dass eben diese Vermittlung nicht mehr möglich ist, weil sie todkrank sind. Die Pflegestelle wird dann zur Endstelle und umsorgt die Nasen und gibt ihnen in ihrer verbleibenden Zeit noch das glückliche Leben, was sie eigentlich noch viel länger und eigentlich bei jemand anderem hätten haben sollen.
Momo wurde Mitte Juli von einer Frau und ihrer Tochter auf der Straße aufgelesen. Sie war zutraulich und ließ sich einfach nehmen. Die tierlieben Menschen haben selbst keine Tiere und wussten zunächst auch garnicht so recht, was sie da genau gefunden haben. "Farbi" wurde sie von der Tochter getauft, nachdem das geklärt war. Die Mutter hat dann den Weg zur Ratten-Nothilfe gefunden und wir haben uns die Maus angeschaut. Sie war sehr dünn und hatte eine schwere Atemwegsinfektion. Schnell wurde sie von einer Pflegestelle aufgenommen ("Momo" genannt) und tierärztlich versorgt. Neben der Infektion hatte sie noch einen Abszess und einen ausgeschlagenen Schneidezahn, weshalb der gegenüberliegende Zahn länger wachsen konnte und sie beim Essen behindert hat. Und sie hatte blutigen Urin.
Ein Ultraschall wurde durchgeführt, der auf einen Tumor im Urogenitaltrakt hindeutet. Eine OP birgt in ihren speziellen Fall ein sehr hohes Risiko und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr so geholfen werden kann ist äußerst gering. Wir haben lange diskutiert und uns gegen eine Operation entschieden und denken, dass das in Momos Sinne ist.
Momo darf ihr restliches Leben in der Pflegestelle verbringen und sie versuchen es ihr so schön wie möglich zu machen. Sie bekommt eine umfassende Schmerztherapie und die kleine Nase blüht seitdem richtig auf. Sie frisst sehr gut, hat viel Freude am Auslauf und genießt ihre Kuscheleinheiten. Der Abszess ist mittlerweile gut verheilt, die Atemgeräusche sind so gut wie weg und die Zähne wachsen wieder normal.
Wir hoffen sehr, dass Momo noch eine lange wunderbare Zeit hat!
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| Momo bei den Ersthelfern, die sie von der Straße aufgelesen haben und ihr so das Leben gerettet haben. |
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| Momo in den ersten Tagen in der Pflegestelle. |
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Fotos,
Notfallarbeit,
Pflegetiere
Sonntag, 10. August 2014
Großnotfälle
Derzeit häufen sich die Meldungen über Großnotfälle in Deutschland.
Das Tierheim Recklinghausen hat im Juli über 100 Ratten aus einer Wohnungsräumung (Animal Hoarding-Fall) aufgenommen. Ca. 40 Tiere gingen laut der Infos aus rattenforum.de in Tierheime nach Remscheid, Wipperfürth, Iserlohn, Bielefeld und Duisburg
Im gleichen Zeitraum meldete das Tierheim Pforzheim ebenfalls einen Animal Hoarding-Fall mit 167 Ratten. Ein Teil dieser Tiere gingen in die Tierheime Rastatt, Karlsruhe, Duisburg, Darmstadt, Hattersheim, Speyer sowie in private Pflegestellen.
Anfang August wurden schließlich in der Nähe von Augsburg ca. 100 Ratten eingefangen, die ausgesetzt wurden. Hier gingen Tiere in die Tierheime Erlangen, München-Riem und voraussichtlich nach Würzburg. Hier helfen sehr viele private Pflegestellen aus und übernehmen Tiere (Einzelheiten dazu im Vermittlungsbereich von Rattenforum.de).
Was Tierheime und Nothilfen derzeit leisten (müssen) ist unglaublich und verdient allerhöchsten Respekt und vor allem Unterstützung.
Diese Nothilfestrukturen, die im Bild unten nur ansatzweise sichtbar werden, weil die vielen privaten Nothilfen und ihre Mitarbeit bei Unterbringung, Pflege und Transport gar nicht aufgeführt sind, sind nur zur erhalten, wenn auch Tiere vermittelt werden können. Wer Tiere aus Zooläden oder von Vermehrern kauft, unterstützt damit Zooläden und Vermehrer und schadet in der Folge nicht nur den nachrückenden Tieren, sondern auch Notfallstrukturen wie den unten gezeigten! Wer kann das ernsthaft wollen?
Notfalltiere sind übrigens nicht notwendigerweise scheu und ängstlich - gerade die Augsburger Nasen scheinen sehr menschenbezogen zu sein.
Das Tierheim Recklinghausen hat im Juli über 100 Ratten aus einer Wohnungsräumung (Animal Hoarding-Fall) aufgenommen. Ca. 40 Tiere gingen laut der Infos aus rattenforum.de in Tierheime nach Remscheid, Wipperfürth, Iserlohn, Bielefeld und Duisburg
Im gleichen Zeitraum meldete das Tierheim Pforzheim ebenfalls einen Animal Hoarding-Fall mit 167 Ratten. Ein Teil dieser Tiere gingen in die Tierheime Rastatt, Karlsruhe, Duisburg, Darmstadt, Hattersheim, Speyer sowie in private Pflegestellen.
Anfang August wurden schließlich in der Nähe von Augsburg ca. 100 Ratten eingefangen, die ausgesetzt wurden. Hier gingen Tiere in die Tierheime Erlangen, München-Riem und voraussichtlich nach Würzburg. Hier helfen sehr viele private Pflegestellen aus und übernehmen Tiere (Einzelheiten dazu im Vermittlungsbereich von Rattenforum.de).
Was Tierheime und Nothilfen derzeit leisten (müssen) ist unglaublich und verdient allerhöchsten Respekt und vor allem Unterstützung.
Diese Nothilfestrukturen, die im Bild unten nur ansatzweise sichtbar werden, weil die vielen privaten Nothilfen und ihre Mitarbeit bei Unterbringung, Pflege und Transport gar nicht aufgeführt sind, sind nur zur erhalten, wenn auch Tiere vermittelt werden können. Wer Tiere aus Zooläden oder von Vermehrern kauft, unterstützt damit Zooläden und Vermehrer und schadet in der Folge nicht nur den nachrückenden Tieren, sondern auch Notfallstrukturen wie den unten gezeigten! Wer kann das ernsthaft wollen?
Notfalltiere sind übrigens nicht notwendigerweise scheu und ängstlich - gerade die Augsburger Nasen scheinen sehr menschenbezogen zu sein.
Freitag, 1. August 2014
Faraday beim Arzt
Unser Faraday leidet leider unter Bumble-Foot oder Sohlengeschwür.
Er bekommt ein Antibiotikum, Schmerzmittel und eine Salbe zur Wundheilung. Alles Gute Bärchen!
Er bekommt ein Antibiotikum, Schmerzmittel und eine Salbe zur Wundheilung. Alles Gute Bärchen!
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| wäääh - jetzt reicht's! |
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Gruppe 2/2014 (Faraday),
Sonstiges
Sonntag, 27. Juli 2014
Rattenstammtisch
Wir treffen uns an jedem letzten Freitag des Monats im Gasthof "Zur Ratte" - seit 15 Jahren, regelmäßig, wie ein Schweizer Uhrwerk. Und wenn das Wetter schön ist, entspannen wir im Biergarten - wie an diesem Freitag.
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| Kallemann - unser Protokollführer und Ratte ehrenhalber :) |
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| unser Stammtischschild und die Notfallkasse |
Freitag, 25. Juli 2014
5 von 5 Sternen für diese Ratten
Wir haben Post bekommen von einer lieben Freundin, die im letzten Jahr zwei Mädels von uns aufgenommen hat. Nachrichten aus dem neuen Zuhause freuen uns sehr! :)
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Mitte Augsut 2013 holte Monique zwei
behinderte Rattenmädels ab, beide liefen sehr eigenartig und wurden
darauf hin gegen eine mögliche ZNS-Störung behandelt.
Was keine ahnte, ein paar Tage später
wurde eine der beiden auch noch gleich Mama...
Die Babys haben sich quasi von allein
vermittelt, nur die Mamas blieben zurück. Scheinbar traute sich
niemand so wirklich an die beiden.
Ich hatte bereits mehrmals angesetzt zu
schreiben, dass ich sie nehme. Aber zu dem Zeitpunkt wollte ich auch
gerade weniger Ratten halten... die Zeit verging und weiterhin keine
Interessenten am Horizont. Ich glaube im November (?) schrieb ich
Monique dann, dass ich die beiden nehme. Als ich nach Weihnachten auf
den Rückweg nach Hause war, legte ich einen Stopp in Leipzig ein und
nahm die beiden mit.
Die Tante war und ist immer etwas
ängstlich. Beim raus heben aus dem Käfig hat sie mich daher recht
klischeehaft im hohen Bogen angepullert ;)
Die beiden heißen nun Juno (nach dem
Film mit dem schwangeren Mädel) und Iggy (nach Iggy Pop). Iggy hat
auch den inoffiziellen Namen „Prinzessin Valium“. Sie ist
wirklich sehr langsam, manchmal bewegt sie sich in Zeitlupe. Juno
ist da wesentlich aufgeweckter und lässt sich nichts gefallen. Iggy
wird leider immer ziemlich untergebuttert.
Beide haben mittlerweile schon mehrere
Integrationen mitgemacht und sind wirklich toll. Ihre Schwierigkeiten
beim laufen (Wackelhüften) schränken sie nicht wirklich ein, wobei
es recht lustig aussieht wenn sie schnell laufen.
Bei Iggy ist die Störung (woher auch
immer sie nun rührt) wesentlich ausgeprägter. Etwas Sorge machte
mir Junos fester Bauch, aber mir haben mittlerweile zwei
Tierärztinnen bestätigt dass es tatsächlich Bauchmuskeln sind. Ich
vermute dass sie daher auch etwas stabiler läuft.
Juno und Iggy sind tolle Ratten und
Ratten interessiert es eh nicht ob sie irgendwie eingeschränkt sind,
sie machen trotzdem ihr Ding! Juno ist sogar recht dominant im Rudel.
Es sind kleine, liebe Knuddelratten und jeder der zu Besuch kommt
findet sie toll.
Sonntag, 20. Juli 2014
6 Jungtiere
Eine der zwei Mädels, die zusammen mit Jungs in einem Karton ausgesetzt wurden, hat am Montag den 14. 6 Jungtiere zur Welt gebracht.
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